Die 5 wichtigsten News von heute — kompakt, eingeordnet und mit konkreter Relevanz für DACH-Seller.
1Zölle treffen Amazon-Seller hart
Amerikanische Verbraucher absorbieren laut aktuellen Analysen 96 % der Zollkosten — das klingt erstmal gut für Seller, ist es aber nicht. Denn wer seine Preise erhöht um die Zölle weiterzugeben, riskiert den Verlust der Buy Box. Mehrere Seller berichten, dass Amazon den "In den Einkaufswagen"-Button entfernt hat, nachdem sie ihre Preise angehoben hatten.
Das Dilemma ist real: Preise erhöhen kostet die Buy Box und damit 80 % der Verkäufe. Preise halten frisst die Marge. Seller mit China-Sourcing stecken besonders in der Klemme.
2FBA Fuel Surcharge: noch 3 Tage
Der 3,5 % Kraftstoffzuschlag auf alle FBA-Gebühren in den USA und Kanada startet am 17. April — in drei Tagen. Pro Einheit sind das durchschnittlich $0,17 mehr. Ab dem 2. Mai gilt der Zuschlag zusätzlich für Buy with Prime und Multi-Channel Fulfillment.
Für High-Volume-Seller summiert sich das schnell: Wer 50.000+ Units pro Monat bewegt, zahlt über $100.000 pro Jahr mehr an Fulfillment-Kosten. Amazon begründet den Zuschlag mit Ölpreisen über $111 pro Barrel.
3Google: KI-Anprobe ab 30. April
Ab Ende April können Konsumenten Kleidung direkt in der Google-Suche virtuell anprobieren. Google integriert die Virtual-Try-On-Technologie von Genlook in die Suchergebnisse. Shopify hat das Tool bereits als App integriert.
Der Effekt: Weniger Unsicherheit beim Online-Kauf, höhere Conversion-Rates und vor allem weniger Retouren — der größte Kostenfresser im Fashion-E-Commerce.
4FBA Prep Services: endgültig beendet
Amazon hat die FBA Prep und Labeling Services zum 1. Januar 2026 komplett eingestellt. Das bedeutet: Amazon klebt keine FNSKU-Labels mehr, macht kein Polybeutel-Verpacken und keine Etikettierung mehr. Seller müssen das selbst übernehmen oder einen externen Prep-Service nutzen.
Wer seit Jahresanfang Shipments ohne ordentliche Labels an FBA geschickt hat, riskiert Ablehnungen oder Falschzuordnungen im Lager.
5KI macht CRM aktiv statt passiv
Ein neuer ISG-Report (13.04.2026) zeigt: Agentic AI transformiert CRM grundlegend. Statt passiver Datenhaltung orchestrieren KI-Agenten jetzt aktiv Revenue-Prozesse — Predictive Scoring, automatische Segmentierung, selbstständige Follow-up-Sequenzen.
Der Trend geht vom Record-Keeper zum Revenue-Driver. CRM-Systeme werden zu aktiven Vertriebspartnern, die eigenständig erkennen wann ein Lead kaufbereit ist und die passende Aktion auslösen.
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