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Prime Day 2026 mit Rekordumsatz, neue 90%-Lieferquote für Amazon Business, Low-Price-Gebühr und Rufus-Ads im KI-Chat

Prime-Day-Rekord, verschärfte B2B-Lieferpflichten, eine neue Low-Price-Gebühr und Werbung im KI-Chat: Das musst du heute als Seller wissen.

SN
Sarah Neumann
PPC-Spezialistin
21. Jul 2026 · 3 Min. Lesezeit
Moderne Illustration einer E-Commerce-Logistikszene mit Paketen, Lieferwagen, KI-Chat-Symbol und steigenden Umsatzkurven
Das Wichtigste in Kürze
  • Der viertägige Prime Day 2026 (23.–26. Juni) hob den gesamten US-Onlinehandel laut Adobe auf 26,4 Mrd. Dollar – plus 9,3 % gegenüber dem Vorjahr.
  • Ab 30. September gilt für FBM-Angebote an Amazon-Business-Kunden in Deutschland eine 90%-Lieferquote innerhalb der Geschäftszeiten; ab 15. Juli sinkt die Standard-Bearbeitungszeit auf 0–1 Tage.
  • Eine neue Low-Price-FBA-Gebühr von 0,38 Dollar pro Einheit belastet seit 1. Juli Artikel unter 15 Dollar – kalkuliere deine Margen im Niedrigpreissegment neu.

Prime Day 2026 hebt US-Onlinehandel auf 26,4 Mrd. Dollar

Der viertägige Prime Day vom 23. bis 26. Juni trieb den gesamten US-E-Commerce laut Adobe Analytics auf 26,4 Mrd. Dollar – ein Plus von 9,3 % zum Vorjahr, allein 8,3 Mrd. Dollar in den ersten 24 Stunden. Für dich heißt das: Auch abseits der Event-Tage bleibt das zweite Halbjahr stark, wer Lagerbestand und Deals früh plant, sichert sich Sichtbarkeit vor dem Q4-Ansturm. Quelle: Digital Commerce 360.

Amazon verschärft Lieferquoten für B2B-Händler in Deutschland

Ab 30. September müssen selbst versendende Händler (FBM) für Amazon-Business-Bestellungen in Deutschland mindestens 90 % der Lieferungen innerhalb der Geschäftszeiten der Käufer zustellen; wer bis 30. Oktober darunter bleibt, riskiert die Deaktivierung seiner B2B-Angebote. Zusätzlich verkürzt Amazon ab 15. Juli überlange Standard-Bearbeitungszeiten automatisch auf 0–1 Tage – prüfe jetzt deine Versandeinstellungen. Quelle: Ecommerce News.

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Neue Low-Price-FBA-Gebühr trifft Artikel unter 15 Dollar

Seit 1. Juli erhebt Amazon in den USA eine zusätzliche Low-Price-Fulfillment-Gebühr von 0,38 Dollar pro Einheit auf Artikel mit einem Verkaufspreis unter 15 Dollar – sie stapelt sich auf die bestehende FBA-Gebühr und die Treibstoff-Zusatzgebühr. Wenn du im Niedrigpreissegment verkaufst, kann das die Fulfillment-Kosten spürbar erhöhen; rechne deine Deckungsbeiträge durch, bevor du Preise festlegst. Quelle: Amazon Seller Central.

Rufus zeigt erste Werbeplätze im KI-Einkaufschat

Amazons KI-Assistent Rufus blendet mit den neuen Sponsored-Products-Prompts erstmals Produktwerbung direkt in KI-Einkaufsdialoge ein – aktuell in einer kostenlosen offenen Beta, bezahlte Platzierungen sind für Ende 2026 erwartet. Das Klickvolumen ist bisher gering, die Klickpreise aber niedriger als bei klassischen Anzeigen. Ein früher Einstieg lohnt sich, um Erfahrungen zu sammeln, bevor die Plätze kostenpflichtig werden. Quelle: eMarketer.

Ab 2. August greifen neue KI-Transparenzpflichten

Mit der EU-KI-Verordnung treten am 2. August 2026 weitere verbindliche Transparenzpflichten in Kraft: Chatbots und virtuelle Assistenten müssen klar als KI gekennzeichnet sein. Wenn du KI-Chatbots im Kundenservice oder auf deiner Website einsetzt, solltest du jetzt sicherstellen, dass Nutzer eindeutig erkennen, dass sie mit einer Maschine sprechen. Quelle: Händlerbund.

Häufige Fragen

Ab wann gilt die 90%-Lieferquote für Amazon Business in Deutschland?
Ab dem 30. September 2026 müssen FBM-Angebote an Amazon-Business-Kunden zu mindestens 90 % innerhalb der Geschäftszeiten zugestellt werden. Wer bis zum 30. Oktober darunter bleibt, riskiert die Deaktivierung seiner B2B-Angebote. FBA-Angebote sind nicht betroffen.
Für welche Artikel gilt die neue Low-Price-FBA-Gebühr?
Die Zusatzgebühr von 0,38 Dollar pro Einheit gilt seit dem 1. Juli 2026 in den USA für FBA-Artikel mit einem Verkaufspreis unter 15 Dollar. Sie kommt zusätzlich zur normalen Fulfillment-Gebühr und zur Treibstoff-Zusatzgebühr obendrauf.
Was muss ich beim Einsatz von KI-Chatbots ab August 2026 beachten?
Nach der EU-KI-Verordnung müssen Chatbots und virtuelle Assistenten ab dem 2. August 2026 klar als KI gekennzeichnet sein. Nutzer müssen eindeutig erkennen können, dass sie mit einem KI-System und nicht mit einem Menschen interagieren.
SN
Sarah Neumann · PPC-Spezialistin
Schreibt bei Sellercore über Amazon-Strategie, Automatisierung und E-Commerce.

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