
Amazon entfernt die vorgeschaltete Seller-Eignungsprüfung für das Featured Offer (die Buy Box) — in den USA seit Anfang Juli, in EU und UK seit dem 20.07.2026, weltweiter Abschluss bis Jahresende. Statt eines Performance-Gates fließen Kennzahlen wie Bestellmängelrate und Lieferversprechen jetzt direkt ins Ranking; du musst nichts aktiv tun, aber schwächere Konkurrenten können leichter mitbieten, weshalb Preis, Lieferzeit und niedrige Mängelquoten noch wichtiger werden. Quelle: PPC Land
Der befristete Section-122-Einfuhraufschlag (gesetzlich bis 15 %, operativ zuletzt 10 %) endet laut Handelsrechtsberatern am 24.07.2026 automatisch nach 150 Tagen, sofern der US-Kongress nicht verlängert. Wenn du in die USA importierst oder dort verkaufst, solltest du deine Landed Costs für Q3 und Q4 jetzt neu rechnen — verbindlich ist Stand 24.07. deine tatsächliche Zollabwicklung, nicht die Ankündigung. Quelle: Nakachi Eckhardt & Jacobson
Amazon hält die Fulfillment- und Aktionsgebühren für das Weihnachtsgeschäft 2026 auf Vorjahresniveau (Peak-Aufschlag im Schnitt +0,32 USD pro Einheit), verkürzt aber die Anlieferfenster über alle Versandarten. Wer zu spät anliefert, riskiert den Verlust des Prime-Badges im wichtigsten Umsatzfenster — plane deine Nachschübe rückwärts und bring die Ware laut Amazon-Empfehlung bis Oktober ins Lager, damit Black Friday und Cyber Monday mit Prime-Tempo laufen. Quelle: PPC Land
Amazon Business meldet 60 Mrd. USD annualisierten Bruttoumsatz und über 11 Mio. Organisationen weltweit; allein im ersten Halbjahr 2026 kamen laut Amazon 1,8 Mio. Geschäftskunden dazu. Für dich ist der B2B-Kanal ein wachsender Absatzweg: mit Business-Preisen, Mengenrabatten und der Sichtbarkeit bei gewerblichen Käufern lässt sich zusätzliche Nachfrage erschließen, ohne dass du ein komplett neues Sortiment brauchst. Quelle: Amazon