Amazon frischt sein FBA New Selection Program auf: Ab 30. Juli deckelt es die Verkaufsgebühr auf 10 Prozent für die ersten 100 Einheiten und 5 Prozent für die nächsten 100, dazu gibt es 75 US-Dollar Vine- und 50 US-Dollar Coupon-Guthaben sowie 120 Tage ohne Lager-, Retouren- und Liquidationsgebühren auf die ersten 200 Einheiten neuer Marken-ASINs.
Bestehende Teilnehmer laufen automatisch bis 31. Oktober weiter, danach musst du die neuen Programmbedingungen aktiv bestätigen, sonst greifen die Vorteile für später gelistete ASINs nicht mehr. Berichtet von PPC Land.
Seit dem 6. Juli gelten für Seller Fulfilled Prime höhere Tempo-Schwellen: Bei Standardgröße müssen jetzt 40 statt 30 Prozent der Prime-Seitenaufrufe ein Ein-Tages-Datum zeigen, bei Übergröße steigt die Zwei-Tages-Marke deutlich. Wochenenden bleiben noch bis 17. Oktober aus der Messung ausgeklammert.
Ab September steuerst du deine Lieferversprechen über ein neues Tool bis auf Postleitzahl-Ebene, inklusive Annahmeschluss und Wochenend-Verfügbarkeit. Einordnung dazu bei PPC Land.
Für seller-versendete Bestellungen an Amazon-Business-Kunden führt Amazon eine Business Hour Delivery Rate ein: Ab 30. September müssen in Deutschland und Großbritannien mindestens 90 Prozent der Lieferungen innerhalb der Geschäftszeiten der Kundschaft ankommen, gemessen über ein rollierendes Zeitfenster.
Wer die Marke verfehlt, riskiert ab 30. Oktober die Deaktivierung betroffener FBM-Angebote für Business-Kunden und verliert womöglich die Möglichkeit, neue FBM-Produkte anzubieten. Gemeldet von Ecommerce News Europe.
Der deutsche E-Commerce soll 2026 nominal um 4,3 Prozent zulegen und damit den stationären Handel klar überflügeln. Marktplätze machten 2025 laut Branchendaten bereits rund 56,7 Prozent der Online-Umsätze aus, und die Generation 55 plus wächst überdurchschnittlich als Käufergruppe.
Für Amazon-Seller heißt das: Der Kanal bleibt Wachstumstreiber, der Wettbewerb um Sichtbarkeit auf den großen Plattformen aber auch. Zahlen von E-commerce Germany News.
Rund 45 Prozent der Handelsunternehmen im DACH-Raum sehen sich als KI-Pioniere und liegen damit über dem Branchenschnitt von 36 Prozent. Doch nur etwa jedes dritte Unternehmen erzielt laut der Analyse tatsächlich messbaren wirtschaftlichen Nutzen aus seinen KI-Projekten.
Die Lücke ist eher organisatorisch als technisch: Wer KI in Preis, Nachschub und Content einsetzt, aber alte Entscheidungswege beibehält, verschenkt Wirkung. Einordnung von E-commerce Germany News.
Die drei Amazon-Änderungen greifen ineinander: Neue ASINs profitieren jetzt stärker vom New Selection Program, gleichzeitig steigen die Anforderungen an dein Liefertempo bei Prime und Amazon Business. Prüfe deine Launch-Pipeline, deine Versandzusagen und die 90-Prozent-Quote, bevor die Fristen im September und Oktober greifen. Mit Sellercore behältst du Listings, Fristen und Performance an einer Stelle im Griff.