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A+ Content: Best Practices für Module, Bilder und Conversion

A+ Content ersetzt die reine Textbeschreibung durch Bilder, Tabellen und Markenwelt. Welche Module wirken und wie du sie richtig einsetzt.

SN
Sarah Neumann
PPC-Spezialistin
20. Jul 2026 · 12 Min. Lesezeit
Stilisiertes Smartphone mit gestapelten A+ Content Modulen: Banner, Vergleichstabelle und Bild-Text-Block als klare Flächen.
Das Wichtigste in Kürze
  • A+ Content brauchst du eine eingetragene Marke in der Amazon Brand Registry. Ohne sie ist die Funktion gesperrt.
  • Der Großteil der Käufe passiert mobil. Baue jedes Modul zuerst fürs Smartphone und teste es dort, bevor du veröffentlichst.
  • A+ Text wird nicht indexiert. Deine Keywords gehören weiter in Titel, Bullets und Backend, nicht allein in die A+ Module.

Was A+ Content wirklich ist

A+ Content, früher als Enhanced Brand Content bekannt, ersetzt auf der Produktseite die schlichte Textbeschreibung durch eine gestaltete Fläche aus Bildern, Vergleichstabellen und formatierten Textblöcken. Statt eines grauen Absatzes bekommt der Käufer eine kleine Markenwelt zu sehen, die genau dort sitzt, wo er ohnehin nach Argumenten für den Kauf sucht.

Der Unterschied ist nicht nur Kosmetik. Die Standard-Beschreibung ist auf reinen Text begrenzt und wird auf dem Smartphone schnell überscrollt. A+ Content dagegen erlaubt dir, Nutzen zu zeigen statt ihn nur zu behaupten: ein Detailfoto der Naht, eine Tabelle, die drei Varianten gegenüberstellt, ein Anwendungsbild, das den Einsatz sofort verständlich macht.

Wichtig zur Einordnung: A+ Content ist ein Baustein der Produktseite, kein eigener Auftritt. Er ergänzt die Bildergalerie, den Titel und die Bullet Points, ersetzt sie aber nicht. Wer die Grundlagen der Produktseite sauber aufsetzt, holt aus A+ deutlich mehr heraus. Einen Überblick dazu findest du in der Amazon Listing Optimierung.

Standard, A+ und Premium A+ sauber abgrenzen

In der Praxis werden drei Stufen durcheinandergeworfen. Trenn sie klar, dann fällt die Entscheidung leichter, was für dich überhaupt in Frage kommt.

1
Standard-Produktbeschreibung
Nur Text, keine Bilder, eingeschränkte Formatierung. Verfügbar für jeden Seller, wirkt aber schnell blass und wird mobil kaum gelesen.
2
A+ Content (Basis)
Bild- und Textmodule, Vergleichstabellen, Banner und Marken-Story. Kostenlos nutzbar, sobald deine Marke in der Brand Registry eingetragen ist.
3
Premium A+ Content
Erweiterte Module wie Video im Content, durchblätterbare Karussells, interaktive Bereiche und aufklappbare Q&A. Größere Bildflächen, mehr Module pro Seite. Die Verfügbarkeit ist an Marken- und Verkaufskriterien geknüpft und kann sich ändern.
Was für dich gilt, steht in Seller Central
Die Details zu Premium A+, Modulanzahl und Freischaltung ändert Amazon von Zeit zu Zeit. Verbindlich ist immer das, was dir dein eigenes Seller-Central-Konto zum aktuellen Stand anzeigt, nicht ein Blogartikel, auch nicht dieser.

Voraussetzung: eingetragene Marke in der Brand Registry

A+ Content ist keine Funktion, die jeder Seller freischalten kann. Voraussetzung ist die Amazon Brand Registry, und dafür brauchst du eine eingetragene Marke, in der Regel eine registrierte Wort- oder Bildmarke bei einem zuständigen Markenamt. Ohne Brand Registry hast du schlicht keinen Zugriff auf die A+ Module.

Das ist die erste Weiche, an der viele Seller falsch abbiegen. Sie suchen nach dem A+ Editor, finden ihn nicht und vermuten einen Bug. Tatsächlich fehlt die Grundlage. Wer eine Eigenmarke aufbaut, sollte die Markenanmeldung deshalb früh angehen, weil zwischen Antrag und nutzbarer Registry Zeit vergeht.

Bist du reiner Reseller ohne eigene Marke, ist A+ für die betroffenen ASINs meist kein Thema. Dann liegt der Hebel woanders, etwa bei Preis, Versand und Bestand. Die Markenregistrierung schaltet neben A+ übrigens weitere Werkzeuge frei, etwa den Amazon Brand Store, der die Markenwelt über die einzelne Produktseite hinaus trägt.

Die wichtigsten Module und wofür sie taugen

Amazon stellt eine Reihe von Modulen bereit, die du wie Bausteine kombinierst. Nicht jedes passt zu jedem Produkt. Diese Typen tragen in der Praxis am meisten:

1
Vergleichstabelle
Stellt Varianten oder deine Produktlinie gegenüber und nimmt dem Käufer die Auswahl ab. Beschränke dich auf wenige Zeilen und rücke die entscheidenden Unterschiede nach oben. Als Nebeneffekt hältst du den Kunden im eigenen Sortiment, statt ihn zur Konkurrenz zu schicken.
2
Bild und Text (mehrfach)
Mehrere Bilder mit kurzen Texten, ideal für Feature-Highlights. Nutze Detailfotos oder klare Icons und halte die Textblöcke knapp, damit der Blick nicht hängen bleibt.
3
Großes Bild mit Sidebar
Ein großflächiges Bild neben einem Textstreifen. Stark für emotionale Anwendungsszenen, die das Produkt im echten Einsatz zeigen statt freigestellt vor Weiß.
4
Banner und Logo
Kopf- oder Fußzeile, die Markenidentität setzt. Wirkt am besten in Kombination mit einer kurzen Marken-Story, nicht als leeres Logo.
5
Marken-Story
Ein eigener, seitenübergreifender Abschnitt für Herkunft, Qualitätsversprechen und Vertrauen. Zahlt weniger auf den einzelnen Klick ein, dafür auf die Wahrnehmung der ganzen Marke.
6
Premium: Video, Karussell und Q&A
Nur mit Premium A+. Video zeigt Bewegung und Anwendung, Karussells bündeln viele Ansichten platzsparend, aufklappbare Q&A nehmen typische Kaufhürden direkt auf der Seite vorweg.

Die ideale Reihenfolge der Module

Ein gutes A+ Layout erzählt eine Geschichte von oben nach unten. Der Käufer soll in Sekunden verstehen, was das Produkt ist, warum es besser ist und warum er der Marke vertrauen kann. Diese Reihenfolge hat sich bewährt:

1
1. Hero-Banner oder Logo
Markenidentität sofort etablieren. Der erste Eindruck entscheidet, ob weitergescrollt wird.
2
2. Hauptvorteile
Die drei bis vier stärksten Nutzenargumente als Bild-Text-Grid. Nutzen zuerst, technisches Detail danach.
3
3. Detailansichten
Nahaufnahmen, Material, Verarbeitung oder Anwendung. Hier beantwortest du die stillen Zweifel.
4
4. Vergleichstabelle
Falls es Varianten gibt: Auswahl erleichtern und Cross-Selling ins eigene Sortiment lenken.
5
5. Marken-Story und Vertrauen
Herkunft, Qualitätsversprechen, Nachhaltigkeit. Der Abschluss, der aus Interesse Vertrauen macht.

Mobile-first: Der Großteil der Käufe passiert am Handy

Die wichtigste Best Practice zuerst, weil sie fast alle anderen überschreibt: Ein sehr großer Teil der Amazon-Käufe läuft heute über das Smartphone. Ein A+ Layout, das am großen Monitor brillant aussieht, kann am Handy zerfallen, wenn die Reihenfolge der Module dort anders stapelt und Texte in Bildern zu klein werden.

Deshalb gilt: Gestalte zuerst für den kleinen Bildschirm. Text, der wichtig ist, gehört als echter Text neben das Bild, nicht als kleine Schrift ins Bild eingebrannt. Am Handy schrumpft ein breites Bild samt eingebranntem Text, bis niemand ihn mehr lesen kann. Prüfe jedes Modul in der Vorschau am realen Gerät, bevor du veröffentlichst.

Vergleichstabellen sind der klassische Stolperstein. Was am Desktop nebeneinander steht, kann mobil umbrechen oder horizontal scrollen. Weniger Spalten, klare Beschriftung und die wichtigsten Zeilen oben halten die Tabelle auch am Handy lesbar.

Text im Bild ist eine Falle
Verkaufsargumente, die nur als Text in eine Grafik eingebrannt sind, verschwinden am Handy in der Verkleinerung. Sie sind zudem für Screenreader unsichtbar. Halte Kernaussagen als echten Modultext, nicht als Pixel im Bild.

Bildqualität, Scanbarkeit und Barrierefreiheit

A+ lebt von Bildern, also entscheidet die Bildqualität mit über die Wirkung. Verwende hoch aufgelöste, scharfe Motive und halte dich an die Größen- und Formatvorgaben, die Amazon je Modul im Editor angibt. Verpixelte oder unscharfe Bilder schaden der Conversion mehr, als leerer Platz es täte. Die konkreten Pixelmaße und Dateigrößen ändern sich gelegentlich, deshalb ist der Modul-Editor in Seller Central die verbindliche Quelle, nicht eine auswendig gelernte Zahl.

Menschen lesen A+ nicht, sie scannen es. Kurze, klare Textblöcke schlagen jeden Fließtext-Absatz. Formuliere den Nutzen zuerst und das technische Detail danach: Nicht 500 ml Fassungsvermögen, sondern genug Wasser für den ganzen Tag, und die 500 ml als Beleg dahinter.

Barrierefreiheit ist kein Nice-to-have. Pflege für jedes A+ Bild einen aussagekräftigen Alt-Text. Er hilft Menschen, die einen Screenreader nutzen, und macht deine Inhalte robuster. Ein guter Alt-Text beschreibt, was auf dem Bild zu sehen ist und welchen Punkt es belegt, statt nur den Produktnamen zu wiederholen.

Und noch etwas zieht sich durch alle Module: eine konsistente Markenwelt. Gleiche Farbwelt, gleicher Bildstil, gleicher Tonfall über alle Blöcke und idealerweise über alle Produkte hinweg. Diese Wiedererkennung ist der eigentliche Markenvorteil, den A+ dir gibt.

Wichtig: A+ Text wird nicht indexiert

Ein Missverständnis kostet viele Seller Sichtbarkeit. Der Text in deinen A+ Modulen wird für die Amazon-Suche nicht indexiert. Wer seine wichtigen Keywords ausschließlich in schön gestaltete A+ Bausteine packt, macht sie für die Suche unsichtbar. A+ überzeugt den Käufer, der schon auf der Seite ist. Es bringt ihn nicht auf die Seite.

Die Ranking-relevanten Felder bleiben Titel, Bullet Points, die allgemeinen Suchbegriffe im Backend und die restlichen strukturierten Angaben. Dort gehören deine Keywords hin. A+ und Keyword-Arbeit sind also zwei getrennte Baustellen, die du beide brauchst. Wie die Suche dahinter tickt, steht im Amazon SEO Guide.

Praktisch heißt das: Erst die Sichtbarkeit über sauber optimierte Textfelder sichern, dann mit A+ die Conversion der Besucher heben. Wer die Reihenfolge vertauscht, gestaltet eine schöne Seite, die kaum jemand findet.

Keywords nicht in A+ verstecken
A+ Text ist nicht durchsuchbar. Deine Ranking-Keywords müssen in Titel, Bullets und Backend stehen. A+ ist der Verkäufer im Laden, nicht das Schild an der Straße.

Amazons Regeln und die häufigsten Fehler

A+ hat inhaltliche Grenzen, und Verstöße führen zur Ablehnung des Contents. Als Faustregel gehören diese Dinge nicht in A+: Preisangaben oder Rabatte, Garantie- und Versandversprechen, Kontaktinformationen, Links zu externen Seiten sowie unbelegte Superlative wie Nummer eins oder Bestseller. Die verbindlichen Richtlinien stehen in Seller Central und können sich ändern, deshalb lohnt vor größeren Projekten der Blick in die aktuelle Fassung.

Neben den Regelverstößen gibt es Fehler, die technisch erlaubt sind, aber trotzdem Wirkung kosten:

1
Zu viel Text
Lange Absätze werden nicht gelesen, sondern überscrollt. Kürze radikal und arbeite mit klaren Blöcken.
2
Niedrige Bildqualität
Unscharfe oder pixelige Motive wirken billig und senken das Vertrauen. Lieber ein Bild weniger, aber in hoher Qualität.
3
Kein Mobil-Test
Wer nur am Desktop prüft, sieht die Umbrüche und Schriftgrößen am Handy nie. Immer am realen Smartphone gegenchecken.
4
Features statt Nutzen
Technische Daten ohne Übersetzung in einen Vorteil lassen den Käufer allein. Nutzen zuerst, Detail als Beleg.
5
Copy-Paste über alle Produkte
Ein generisches Layout für jedes ASIN spart Zeit, verschenkt aber den produktspezifischen Nutzen. Die Struktur darf gleich sein, die Argumente nicht.

Wirkung messen, ohne dich zu belügen

A+ soll die Conversion Rate heben, also die Quote der Besucher, die tatsächlich kaufen. Amazon selbst nennt für gut gemachten A+ Content mögliche Conversion-Steigerungen im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Behandle das als Aussage von Amazon, nicht als garantierten Wert. Was bei deinem Produkt herauskommt, hängt von Kategorie, Preis, Wettbewerb und Ausgangszustand ab und ist nicht versprochen.

Deshalb misst du selbst, statt fremden Zahlen zu glauben, auch nicht unseren. Der saubere Rahmen ist ein Vorher-Nachher-Vergleich über einen ausreichend langen Zeitraum. Halte die Conversion Rate und die Sessions eines ASINs über einige Wochen fest, veröffentliche dann den neuen A+ Content und vergleiche einen vergleichbar langen Zeitraum danach. Wichtig: Ändere möglichst nur eine Sache. Wer gleichzeitig Preis, Bilder und A+ umstellt, weiß hinterher nicht, was gewirkt hat.

Und rechne die Saison mit. Steigt deine Conversion im Dezember, war es vielleicht Weihnachten und nicht dein Content. Ein Vergleich mit einem ähnlichen, unveränderten ASIN als Kontrolle hilft, solche Effekte auszusortieren. Welche Kennzahlen sich dafür eignen, steht in Amazon Analytics.

Ein Rechenbeispiel mit ausdrücklichen Beispielwerten, dein Rechenweg bleibt gleich: Ein ASIN bekommt im Monat 4.000 Sessions bei 8 Prozent Conversion, also 320 Bestellungen. Bei 25 Euro Deckungsbeitrag sind das 8.000 Euro. Hebt neuer A+ Content die Conversion auf 9 Prozent, sind es 360 Bestellungen und 9.000 Euro, also 1.000 Euro mehr im Monat aus demselben Traffic. Die Zahlen sind erfunden und dienen nur der Illustration. Der Punkt ist die Mechanik: Schon ein Prozentpunkt Conversion wirkt auf dein Ergebnis, weil er auf jede Session wirkt.

Eine Änderung, ein Zeitfenster
Miss A+ isoliert. Ändere nur den Content, lass Preis und Bildergalerie konstant, und vergleiche gleich lange Zeiträume vorher und nachher. Nur so trennst du den Effekt des A+ von allem anderen.
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Fazit

A+ Content ist kein Deko-Element, sondern Verkaufsarbeit auf der Produktseite. Er braucht eine eingetragene Marke, wirkt vor allem mobil und überzeugt den Käufer, der bereits da ist. Für die Sichtbarkeit bleiben Titel, Bullets und Backend zuständig, weil A+ Text nicht indexiert wird. Wer das trennt, holt aus beidem mehr heraus.

Die wichtigste Denkkorrektur: Beurteile A+ nicht am Bauchgefühl, wie schön es aussieht, sondern an der Conversion über einen sauberen Vorher-Nachher-Zeitraum. Eine Änderung, ein Zeitfenster, und im Zweifel ein unveränderter ASIN als Kontrolle. So weißt du, was wirklich wirkt, statt fremden Prozentangaben zu vertrauen.

Wenn du deine Produktseiten systematisch verbessern und die Wirkung im Blick behalten willst, hilft dir der Sellercore Product Optimizer. Er bringt Struktur in Titel, Bullets, Bilder und A+ und macht sichtbar, welche Änderung sich in echten Conversion-Daten niederschlägt.

Häufige Fragen

Brauche ich zwingend eine eingetragene Marke für A+ Content?
Ja. A+ Content ist an die Amazon Brand Registry gekoppelt, und die setzt eine eingetragene Marke voraus, in der Regel eine registrierte Wort- oder Bildmarke bei einem Markenamt. Ohne Brand Registry ist die Funktion im Konto nicht verfügbar. Reine Reseller ohne eigene Marke haben für die betroffenen ASINs meist keinen Zugriff.
Was ist der Unterschied zwischen A+ und Premium A+ Content?
A+ Basis bietet Bild- und Textmodule, Vergleichstabellen und eine Marken-Story und ist mit Brand Registry kostenlos nutzbar. Premium A+ ergänzt erweiterte Module wie Video im Content, durchblätterbare Karussells, interaktive Bereiche und aufklappbare Q&A sowie größere Bildflächen. Premium ist an Marken- und Verkaufskriterien geknüpft, deren Details Amazon anpassen kann. Verbindlich ist dein Seller Central.
Bringt A+ Content mir bessere Rankings in der Amazon-Suche?
Nicht direkt. Der Text in A+ Modulen wird nicht indexiert, deine Keywords müssen also weiter in Titel, Bullet Points und Backend stehen. A+ verbessert die Conversion der Besucher, die schon auf der Seite sind. Eine bessere Conversion kann sich indirekt positiv auswirken, aber die Keyword-Arbeit ersetzt A+ nicht.
Um wie viel steigert A+ Content meine Conversion?
Amazon nennt für guten A+ Content mögliche Steigerungen im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich, garantiert ist das aber nicht. Der tatsächliche Effekt hängt von Produkt, Kategorie, Preis und Ausgangszustand ab. Verlass dich nicht auf Zahlen aus Blogartikeln, auch nicht auf unsere, sondern miss deinen eigenen Vorher-Nachher-Effekt über einen ausreichend langen Zeitraum.
Warum sieht mein A+ Content am Handy anders aus als am Desktop?
Weil die Module am kleinen Bildschirm anders stapeln und umbrechen. Breite Bilder mit eingebranntem Text werden mobil so klein, dass die Schrift unlesbar wird, und Vergleichstabellen brechen um oder scrollen horizontal. Gestalte deshalb mobil-first, halte Kernaussagen als echten Modultext und prüfe jedes Modul in der Vorschau am realen Smartphone.
Was darf ich in A+ Content nicht schreiben?
Tabu sind unter anderem Preisangaben und Rabatte, Garantie- und Versandversprechen, Kontaktdaten, Links zu externen Seiten und unbelegte Superlative wie Nummer eins oder Bestseller. Verstöße führen zur Ablehnung. Die vollständigen und jeweils aktuellen Richtlinien stehen in Seller Central, weil Amazon sie von Zeit zu Zeit anpasst.
SN
Sarah Neumann · PPC-Spezialistin
Schreibt bei Sellercore über Amazon-Strategie, Automatisierung und E-Commerce.

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