Seit dem 1. August 2026 rechnet Amazon die Kosten für Sponsored Products, Brands und Display bei den betroffenen Konten direkt gegen dein Verkaufsguthaben ab, statt sie der Kreditkarte zu belasten. Wer die Rechnung per „Pay by Invoice“ mit 30 Tagen Zahlungsziel behalten will, muss das aktiv in den Billing-Einstellungen der Ads-Konsole wählen – sonst migriert Amazon automatisch auf die Guthaben-Abbuchung.
Als Ausgleich gibt es fünf Monate lang je 2.500 US-Dollar Klick-Guthaben, berichtet PPC Land. Für dich heißt das: Werbeausgaben schmälern die Auszahlung, bevor Geld auf deinem Konto landet.
Am 22. Juli 2026 hat Amazon zehn neue KI-Funktionen für die automatisierten Kampagnentypen Brand+ und Performance+ vorgestellt. Du kannst jetzt eigene Zielgruppendaten als Signal einspeisen, Audio-Formate laufen in 16 Regionen allgemein verfügbar, und neue Modelle optimieren Marken- und Conversion-Ziele stärker im Hintergrund.
Die vollständige Liste inklusive Beta- und GA-Status führt Amazon Ads auf. Der Trend ist klar: mehr Automatisierung, aber mit deinen Daten als Steuerhebel.
Zum 24. August 2026 verschärft Amazon die Business Solutions Agreement: Verkäufer dürfen ihre Rechte und Pflichten aus dem Vertrag weder übertragen noch als Sicherheit verpfänden. Damit werden zwei bislang übliche Wege enger – der Verkauf eines Amazon-Kontos an Dritte und das Verpfänden künftiger Auszahlungen als Kreditsicherheit.
Das ordnet die auf Amazon-Recht spezialisierte Kanzlei Rosenbaum Famularo (amazonsellers.attorney) ein. Wenn du eine umsatzbasierte Finanzierung oder einen Exit planst, lies die neue Klausel vorher genau.
Ab Anfang August 2026 rollt Amazon die PayPal-Ratenzahlung schrittweise im Checkout auf Amazon.de und in Österreich aus – für Bestellungen zwischen 30 und 10.000 Euro und Laufzeiten von drei bis 24 Monaten, laut PayPal für ausgewählte Fälle bis 48 Monaten. Der effektive Jahreszins liegt bei 11,49 Prozent.
Das melden die Onlinehändler-News. Für dich kann die Finanzierungsoption größere Warenkörbe attraktiver machen – vor allem bei höherpreisigen Produkten im Q4-Geschäft.
Der August bringt gleich mehrere Weichenstellungen: knapperer Cashflow durch die neue Ads-Abrechnung, strengere Vertragsregeln rund um dein Konto und frische Finanzierungs- sowie KI-Optionen. Prüfe jetzt deine Billing-Einstellung, plane dein Werbebudget neu und wirf einen Blick auf die verschärfte Vertragsklausel. Mit Sellercore behältst du Anzeigenkosten, Marge und Listings an einem Ort im Blick und reagierst schneller auf solche Änderungen.